Eilaktionen (Urgent Actions)

Eilaktionen (Urgent Actions) sind ein effektiver Weg, um akut bedrohten Menschen das Leben zu retten. Sie sind die denkbar schnellste Form der Intervention: Wenn Amnesty von willkürlichen Festnahmen, Morddrohungen, „Verschwindenlassen“, Folterungen oder bevorstehenden Hinrichtungen erfährt, startet die Organisation eine Urgent Action.

Binnen weniger Stunden tritt ein Netzwerk von fast 80.000 Menschen in 85 Ländern (in Deutschland 10.000) in Aktion: Diese Aktivisten und Aktivistinnen appellieren mit Telefaxen, E-Mails und Luftpostbriefen an die Behörden der Staaten, in denen Menschenrechte verletzt werden. Bei den Adressaten gehen Tausende von Appellschreiben aus aller Welt ein. Es ist dieser rasche und massive Protest, der immer wieder Menschenleben rettet.

Unzählige Personen – von China bis Chile, von Syrien bis Simbabwe – konnten seit der ersten Urgent Action im Jahr 1973 gerettet werden. Allein im Jahr 2010 hat Amnesty International 350 neue Eilaktionen gestartet – etwa 35 Prozent davon zogen positive Meldungen nach sich: Freilassungen, Hafterleichterungen, die Aufhebung von Todesurteilen oder auch Anklagen gegen die Verantwortliche von Menschenrechtsverletzungen.

„Urgent Actions“ (Eilaktionen) sind die denkbar schnellste und effektivste Form der Intervention, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen. Beteiligen Sie sich jetzt!

Rund 35 % unserer Urgent Actions sind erfolgreich. Setzen auch Sie sich regelmäßig für Menschen ein, die akut in Gefahr sind.

Aktuelle Urgent Actions zur Meinungsfreiheit (Eilaktionen von Amnesty International):

Blogger muss freigelassen werden!

Der Social-Media-Aktivist Ramzy Razeek ist wegen eines Facebook-Posts in Haft.

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Aktivist trotz Corona willkürlich in Haft

Saïkou Yaya Diallo ist ein Demokratieaktivist des Bündnisses FNDC und trotz seiner Diabetes inhaftiert worden.

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Gefängnis wegen friedlichen Protests

Konstantin Kotov ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er friedlich demonstiert hat

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Verleger in Haft misshandelt

Mitarbeitende und Kund_innen eines Verlags werden in Vietnam schikaniert, eingesperrt und misshandelt.

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Student droht Folter

Der Student Ali Younesi ist seit dem 10. April willkürlich inhaftiert.

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COVID-19: Kritische Ärztin soll schweigen

Tatyana Revva prangerte die unzureichende Schutzausrüstung für das Personal an.

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Drei Aktivisten immer noch in Haft

Drei Aktivisten wurde die Freilassung gegen Kaution verweigert. Wegen der COVID-19-Pandemie müssen sie vorübergehend freigelassen werden.

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Aktivist droht Blasphemieanklage

Dem inhaftierten Mubarak Bala würde bei einem Schuldspruch die Todesstrafe drohen.

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Journalist untergetaucht

Der Journalist Aung Marm Oo hält sich versteckt. Er hat über Menschenrechtsverstöße in Myanmar berichtet.

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Erst „verschwunden“, jetzt in Haft

Shafiqul Islam Kajol, Fotograf und Redaktuer, wird wegen seiner Facebook-Posts verfolgt.

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Alle Urgent Actions (Eilaktionen) von Amnesty International hier.

22. Mai 2020